Dia-Vortrag / Live Reportage – Karawane der Menschlichkeit 15.9.2023

Am 15.9.2023 begrüßen wir bei uns 2 besondere Gäste. Bruno Maul und Pascal Violo sind nunmehr seit vielen Jahren unterwegs mit ihrer Karawane der Menschlichkeit. Jetzt bringen sie ihren Dia-Vortrag auch zu uns – Start 19:00 in unserem Gemeinschaftshaus – Haitzawinkel 11g, 3021 Pressbaum.

KARAWANE DER MENSCHLICHKEIT
Mit Hilfsgütern und Clowns an die Ränder Europas
In der neuen Live-Reportage „Karawane der Menschlichkeit“ geben die beiden Reisefotografen Bruno Maul und Pascal Violo erstmals Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit als Helfer in unterschiedlichen Flüchtlingscamps an den Rändern Europas. Die beiden Fotografen erzählen über berührende Erfahrungen und bewegende Begegnungen mit Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und nun oftmals am Rande ihrer Existenz stehen. Sie berichten aber auch über die Schwierigkeiten, die sie während ihrer „Arbeit für den guten Zweck“ überwinden mussten: Von der Bürokratie über emotionale Achterbahnfahrten bis zur Machtlosigkeit gegenüber der Ungerechtigkeiten dieser Welt. Doch es ist der Glaube an eine bessere Welt, der die beiden Männer und ihr Team dazu bewegt weiterzumachen, dabei stets die Menschlichkeit und den Menschen selbst im Fokus.
Mit wahrheitsgetreuen Fotos haben die beiden Helfer einerseits das Leben und die Herausforderungen geflüchteter Menschen dokumentiert. Andrerseits sind es die Geschichten zu den Bildern und Videos, die den Zuschauer*innen tiefe Einblicke in die aktuelle Lebenssituation dieser Menschen geben. Mit der Live-Reportage „Karawane der Menschlichkeit“ begibt man sich auf einen bewegenden Grenzgang an die Ränder Europas zu den fast vergessenen Menschen in den Flüchtlingscamps.

Wie alles begann / Der Anfang
Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingscamp Moria auf der Insel Lesbos folgte Pascal Violo seinem Impuls, den notleidenden Menschen dort zu helfen. Er motivierte sein persönliches Umfeld, ihn dabei zu unterstützen und plötzlich entstand eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität. Das war die Geburtsstunde des Vereins Karawane der Menschlichkeit. Auch Bruno Maul wollte nicht mehr länger die Ungerechtigkeiten der Welt, die Unterschiede zwischen Arm und Reich nur mehr mit der Kamera dokumentieren. Er wollte selbst mitanpacken und Teil dieser Karawane werden. Aus diesem Gefühl heraus haben die beiden Reisefotografen mittlerweile schon zahlreiche Reisen zu den „Problemzonen“ Europas unternommen und aktiv hunderten Menschen ihre Unterstützung geschenkt.
Wie gewirkt wird / Die Wirkungsbereiche
Drei Wirkungssäulen zeichnen die Karawane aus: Den notleidenden Menschen wird durch Geldspenden, Hilfsgüter und Lebensfreude geholfen. „Überbringer“ der Lebensfreude ist die sogenannte „Karawane der Clowns“. Das Hilfsteam vor Ort wird meist von professionellen Clowns, Akrobat*innen und Künstler*innen begleitet, die durch ihre Vorstellungen gute Laune und wichtige Abwechslung in den tristen Alltag der Geflüchteten in den Camps bringen. Auf diese Weise ist es möglich, den Menschen in den Flüchtlingslagern auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen nicht das klassische Bild von „Geben und Nehmen“ zu vermitteln. Durch das gemeinsame Lachen und Tanzen entstehen wunderschöne Begegnungen und ein starkes Gefühl des Miteinanders, das noch lange nachwirken kann.
Mit dem gespendeten Geld werden wichtige lokale Projekte unterstützt wie beispielsweise das Karawanen-Schulprojekt im Libanon. Außerdem werden dringend benötigte Hilfsgüter, wie Medikamente, Heizmaterial oder Lebensmittel vor Ort eingekauft.
Wo gewirkt wird / Die Problemzonen
Die Karawane hilft Menschen, die auf ihrer Flucht in Not geraten und meistens in Flüchtlingscamps in und um Europa gestrandet sind. Dabei werden ausgewählte NGOs bei ihrer wichtigen Arbeit vor Ort unterstützt. Die Projekte werden im Laufe der Zeit mehrmals besucht: Zu Beginn war Griechenland mit dem – bis heute noch – provisorischen Lager Kara Tepe. Dann unterstützt das Karawanen-Team ein Vorzeige-Projekt in Süditalien, das echte Lösungen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen von geflüchteten Landarbeiter*innen bietet. Ein weiteres Projekt ist in Bosnien an der kroatischen Grenze, wo tausende Menschen auf ihrer Flucht immer wieder stranden, weil ihnen die Einreise in die EU nicht gestattet wird. Auch die Verbesserung der Situation von geflüchteten (Waisen)kindern ist der Karawane der Menschlichkeit ein großes Anliegen, so wurde speziell Kindern in der Türkei an der Grenze zu Syrien und im Libanon geholfen. Voller Stolz und mit großem Einsatz konnte die Karawane im Libanon auch ein Schulprojekt inmitten eines riesigen Flüchtlingsghettos initiieren und vorantreiben.
Fotograf und Karawanen-Helfer Bruno Maul über seinen Einsatz bei den geflüchteten Kindern im Libanon: „Erst jetzt beim Sichten der Bilder zu Hause wurde mir die ganze Tragweite unseres Tuns bewusst. Mit unseren Spenden und unserer Hilfe retten wir tatsächlich Menschenleben. Auch wenn alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, so können doch ein paar mehr dieser Gesichter, die ich hier gerade auf meinem Bildschirm betrachte, auch im nächsten Jahr noch lachen und strahlen.“

Julia Lacherstorfer – LIVE

Am 19.4. gibt es bei uns ein Wiedersehen mit dem großartigen Projekt rund um Julia Lacherstorfer – LIVE in unserem „Konzertsaal“ am Haitzawinkel 11g. Start ist um 18:00. Wir freuen uns!!!

Aus dem Pressetext:
Und die Suche geht weiter. Über meine bisherigen Tellerränder und Wahrnehmungsgrenzen hinweg, denn ich weiß, dass ich nichts weiß, außer: SPINNERIN war erst der Anfang, mein erstes Projekt, das sich bewusst weiblichen Narrativen zuwendet. Und es gibt so viele Perspektiven! Wir alle leben gut in unseren Bubbles und Filterblasen, da ist es wohlig und warm, wir bekräftigen uns gegenseitig in unseren Meinungen und Sichtweisen und können versichert sein – wir haben recht. Was aber, wenn unsere Sichtweise eine eingeschränkte und privilegierte ist? Wenn wir nicht sehen können, was andere tagtäglich erleben?
Du siehst, du siehst, was ich nicht seh‘?
Und genau das interessiert mich. Was meine Nachbar:innen erleben, ob sie nun direkt neben mir wohnen, oder viele Kilometer weit weg. Ob sie ihre Wurzeln hier in Österreich haben, oder anderswo. Rund ein Viertel meiner österreich:ischen Nachbar:innen haben eine Migrationsbiografie, von ihnen will ich lernen, anstatt über sie zu hören. Danke Sakina und Natasa. Diskriminierende Erfahrungen und Alltagsrassismus gehören für viele Menschen zum täglichen Leben, und das ist für einen großen Teil von ihnen sehr ermüdend. Danke Amani und alljenen, die dennoch die Kraft aufbringen um auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen. Fast die Hälfte unserer Bevölkerung hat bereits Erfahrung mit psychischer Erkrankung gemacht, doch nur die wenigsten haben darüber gesprochen. Danke Nicole, danke Vivi. Ihre Geschichten sind es, die ich hörbar machen will. Nicht, weil sie selbst keine Stimme hätten, sondern weil wir oft nicht hinhören.
NACHBARIN [a diverse narrative] ist ein transkulturelles Musikprojekt, das unterschiedliche Lebensrealitäten in Musik übersetzt, mit den handwerklichen Mitteln von dialogischen Interviews, Komposition, Film und Fotografie. 
Musik kann so viele Brücken bauen. Sie kann uns Trost spenden und halten. Sie kann uns wachrütteln und ihre Finger in die offenen Wunden legen, sodass wir endlich dorthin fühlen, wo es schmerzt. Ob im Kollektiv, oder individuell. Sichtweisen werden weiter, Narrative werden vielfältiger. Und dann passiert Veränderung.

// Bio

Schon früh erfährt Julia Lacherstorfer Musik in ihren mannigfaltigsten Ausprägungen des Alltäglichen: das Schnarren der Drehleier des Vaters, das Klackern des Spinnrades der Mutter oder das aus dem Obergeschoß dringende Akkordeonspiel des Großvaters werden zu vertrauten Klängen und Geräuschen, die Julias Kinderohren prägen und schließlich den Weg für ihre erfolgreiche Karriere als Musikerin ebnen. Bis heute schöpft Julia Lacherstorfer Kraft und Inspiration aus diesen musikalischen Erfahrungen und aus der volksmusikalischen Tradition ihrer Heimatregion, ohne dabei den Sinn für Gegenwärtiges zu verlieren.
Als Komponistin, Performerin (ALMA, SPINNERIN, Ramsch & Rosen) und Intendantin der wellenklænge, Lunz am See ist sie aus der österreichischen Musikszene längst nicht mehr wegzudenken.

// LINE UP (live)
Julia Lacherstorfer: Komposition, Violine, Synth, Trommel, Harmonium, StimmeSophie Abraham: Cello, Stimme
Miriam Adefris: Harfe, StimmeLukas Froschauer: Klangregie

Foto: Julia Geiter

Madame Elfie singd & dazööd “ Früülingsflüsdan“

HERZLICHE EINLADUNG!

Madame Elfie & Christian Suchy
"Früülingsflüsdan"
Sa.15.4.2023 /19:30


Madame Elfie singd & dazööd " Früülingsflüsdan"

Wenn die Meisen im weißen Fliederbusch zwidschgan, die Pfingstrosen blian und mittendrin in dieser Idylle ein einsames Bankerl woadd, beginnen ihre Erinnerungen lebendig zu werden...und Ihre.

Inspiriert von französischen Chansons und dem Erzählstil von Gabriel Garcia Marquez verwebt Madame Elfie Erinnerungen, Wirklichkeit und Träume zu einer Geschichte mit Tiefgang. 

Sabine Dissauer als Madame Elfie - Sie ist eine und doch viele.
Regisseur & Akkordeonist Christian Suchy begleitet sie im Suchen & Finden.

Madame Elfie singd & dazööd „WINTAGLUAD“

Wir freuen uns folgendes trompeten zu dürfen: Sabine Dissauer, Christian Suchy und da Schubert Franzl schbüün fia Eich!

Madame Elfie singd & dazööd „WINTAGLUAD“ am 8. März 2023 / 19:00 Uhr im Gemeinschaftsraum B.R.O.T, Haitzawinkel 11g, 3021 Pressbaum

Reservierung bei Barbara Wörz T: 0699 81 228 765 oder barbara.woerz29@gmail.com

Madame Elfie ist die Detektivin ihrer eigenen Vergangenheit, die Liederzyklen vom Schubert Franzl sind ihre Inspiration und öffnen ihr Herz. Sie steht zwar alleine auf der Bühne, doch ist sie nicht allein.
Der Suchy mit seinem Akkordeon öffnet das Universum und aus dem NIX wird die Elfie noch Andere.
Sabine Dissauer lässt ihrem Alter Ego seinen Lauf.

Die unverwechselbare Handschrift des Regisseurs&Musikers Christian Suchy macht diesen musikalischen Theaterabend unvergesslich.

Filmvorführung „Birgittas Friends“

Wir freuen uns eine besondere Filmvorführung anzukündigen zu dürfen, die wir aus verschiedenen Gründe einmal verschieben mussten…

Nunmehr am 17.2.2023 um 20:00 Uhr wird bei uns in Anwesenheit des Regisseurs und Produzenten Christian Kogler „Birgittas Friends“ gezeigt. Der Film wurde erstmalig 2021 beim Crossing Europe Festival gezeigt: Website und Trailer: https://birgittasfriends.com/de 

Alle gemeinsam sollen sie sich treffen, Birgitta und ihre Freund*innen – soweit die Vision. In Israel und der Region Palästina Lebende sind aber alles andere als leicht an einem Tisch zu versammeln, wie auch Regisseur Kogler realisieren muss. So bleibt die dokumentarische (Lebens-)Geschichtsreise, auf der mit Noah ein Shoah-Überlebender und konservativer Zionist und mit Mohammed ein Akteur des palästinensischen Widerstands die beiden unterschiedlichsten Personen und Positionen den meisten Raum einnehmen, als ruhiger, respektvoller Balanceakt jedoch auch eine – nicht unwichtige – Erzählung des Scheiterns. (Jakob Dibold, Crossing Europe Filmfestival) 

Ort: Gemeinschaftshaus BROT-Pressbaum, Haitzawinkel 11g, 3021 Pressbaum

Eintritt bei freier Spende

Anmeldung/Platz-Reservierung hier möglich: ANMELDEFORMULAR

das Gebot der Stunde…

Die Österreichische Gemeinde-Zeitung (ÖGZ) ist das offizielle Magazin des Österreichischen Städtebundes und informiert mit wechselnden Schwerpunktthemen über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen. Diesmal fand auch unser Wohnprojekt in einen lesenwerten Artikel – zu lesen via LINK ganz unten (S. 30) oder als pdf gleich hier – viel Spass!

 

LINK zum ganzen Magazin: https://www.staedtebund.gv.at/oegz/aktuelle-oegz-ausgaben/

Live Konzert – Trio Frühstück

Wir freuen uns live und direkt ein Konzert Highlight in unseren Hallen sehen und hören zu dürfen!

Nämlich am 16.10.2022 ab 16:00
Trio Frühstück
Sommernacht&Winterreise

Das Trio Frühstück spielt Werke von Tröndle (UA), Bray, Mendelssohn und Schubert.
Freiwillige Spende.
Für fixen Sitzplatz wird um Anmeldung gebeten:
Sophie@sophie-abraham.com

Vortrag Dr. Markus Kolm – Vollwertige pflanzliche Ernährung aus medizinischer Sicht.

“Die Zunahme typisch ernährungsassoziierter Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck sowie Diabetes mellitus stellen Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen. Ursächlich hierfür ist neben Bewegungsarmut ein häufiger Verzehr kaloriendichter tierischer Nahrungsmittel. Viele tierische Produkte wie Fleisch-, Wurst-, Schinken- und Speckwaren sowie Käseprodukte weisen einen hohen Fettgehalt mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren auf. Gleichzeit sind tierische Produkte ballaststoffarm. Aus den genannten Gründen führt eine Ernährung die reich an tierischen Produkten ist, zu einer höheren Kalorienzufuhr. Diese ist aufgrund moderner Lebenswiesen (sitzende Tätigkeiten) zumeist höher als der tatsächliche Kalorienverbrauch.
Eine quantitativ und qualitativ angemessene Kost mit einem hohen Anteil pflanzlicher Nahrungsmittel kann als wichtige prophylaktische und therapeutische Säule im Hinblick auf typisch westliche Zivilisationskrankheiten angesehen werden. Im Rahmen des Vortrages von Dr. Kolm wird auf begünstigende Faktoren einer unsachgemäßen Ernährung eingegangen. Als Kernelement werden die Vorteile einer pflanzenbasierten Kost im Hinblick auf typische ernährungsassoziierte Erkrankungen dargestellt.”

14.5.2022 19:30

Haitzawinkel 11g, 3021 Pressbaum

Um Anmeldung unter: info@brot-pressbaum.at wird gebeten

Vortrag: Gärten klimafit machen

Am 27.4.2022 um 19:00 freuen wir uns eine besondere Vortragsreihe  bei uns begrüßen zu dürfen 🙂

Vortragsreihe: Natur im Garten in den Wienerwaldgemeinden

Natur im Garten Vortragsreihe

© Natur im Garten

Nach der erfolgreichen Initiative im letzten Jahr, gibt es auch zum Start der Gartensaison 2022 nach Ostern wieder eine gemeindeübergreifende und kostenlose Informationsreihe zum naturnahen Garteln! Für alle Gartenliebhaber:innen bedeutet das geballte Tipps und Tricks für mehr Artenvielfalt und Naturraum. 

Jede Woche gibt es einen anderen Themenschwerpunkt, der in einer der teilnehmenden Gemeinden behandelt wird. Teilnehmen können jedoch immer alle Interessierten, ganz egal aus welcher Gemeinde. 

 

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